Mit Virtual Reality Training Kosten und Ressourcen sparen

von | März 12, 2025 | Ratgeber

Die digitale Transformation macht auch vor dem Bereich der Schulungen und Weiterbildung nicht halt. Hier wird Virtual Reality gerade für Trainings und Workshops immer interessanter. So können Unternehmen, Hochschulen und Institutionen VR-Trainings als zukunftsorientierte Methode nutzen, um Mitarbeiter, Auszubildende oder Studierende effizient und praxisnah zu schulen. Doch neben der innovativen Wissensvermittlung bieten VR-Trainings auch einen wirtschaftlichen Vorteil: Sie können Kosten und Ressourcen sparen. Wie das funktioniert und welche konkreten Vorteile sich aus dem Einsatz der VR-Technologie ergeben, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Effizienzsteigerung durch Wiederholbarkeit und Flexibilität

Ein entscheidender Vorteil von VR-Trainings liegt in ihrer hohen Flexibilität:

Wiederholbarkeit: Ein einmal erstelltes VR-Szenario kann ohne zusätzliche Materialkosten beliebig oft wiederholt werden. Jede neue Trainingsrunde wird mit der gleichen Qualität und Konsistenz durchgeführt.

Anpassbarkeit: Inhalte können digital aktualisiert und an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. So bleiben Schulungen immer aktuell, ohne dass teure Neuproduktionen mit physischem Material notwendig sind.

Zeiteinsparungen: Die digitale Durchführung verkürzt Vorbereitungs- und Zeitersparnis: Die digitale Durchführung verkürzt die Vor- und Nachbereitungszeiten erheblich. Trainer und Teilnehmer können direkt in die Thematik einsteigen, Ergebnisse lassen sich durch die digitale Aufzeichnung des Trainings leichter auswerten. Dies erhöht die Effizienz des gesamten Trainingsprozesses.

Risikominimierung und Sicherheit durch realistische Simulationen

In bestimmten Branchen, wie z.B. der Industrie oder dem Gesundheitswesen, sind praxis- und realitätsnahe Trainings in risikoreichen Umgebungen unerlässlich. Klassische Trainings in solchen Szenarien können jedoch hohe Kosten und Gefahrenpotentiale mit sich bringen:

Gefährliche Umgebungen sicher simulieren: VR ermöglicht das Training in realitätsnahen, aber absolut sicheren Szenarien, wie zum Beispiel im Feuerwehrsimulator im Virtual Reality Bereich der Nudelfabrik Zeitz. Mitarbeiter können den Umgang mit gefährlichen Maschinen oder kritischen Situationen üben, ohne sich einer realen Gefahr auszusetzen.

Fehler ohne Folgeschäden üben: In einer virtuellen Umgebung können Fehler gemacht und analysiert werden, ohne dass dabei teure Schäden an Maschinen oder Anlagen entstehen.

Durch diese risikofreien Simulationen können Unternehmen nicht nur potenzielle Unfallkosten vermeiden, sondern auch den Wert der Ausbildung steigern – denn das Lernen aus Fehlern ohne das Risiko realer Konsequenzen fördert eine nachhaltige Verbesserung der Kompetenzen.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Neben den direkten Kosteneinsparungen spielt der Nachhaltigkeitsaspekt eine immer größere Rolle:

Förderung nachhaltiger Mobilitätskonzepte: Unternehmen, die VR-Schulungen einsetzen, können Dienstreisen reduzieren und stattdessen nachhaltige Alternativen wie Homeoffice oder dezentrale Schulungen in regionalen VR-Zentren wie der Nudelfabrik Zeitz fördern. Dies unterstützt eine umweltfreundlichere Mobilitätsstrategie. Das ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch ein starkes Argument im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR).

Ressourcenschonung: Der digitale Einsatz von Trainingsinhalten reduziert den Verbrauch von Papier, Druckmaterialien und anderen physischen Ressourcen. So können VR-Trainings digital aktualisiert und beliebig oft genutzt werden, ohne dass ständig neue Materialien erstellt werden müssen.

Weniger Materialverschleiß und Abfall: In vielen Bereichen, insbesondere in der Industrie oder in der Medizin, werden für Schulungen physische Materialien oder Geräte benötigt, die nach mehrmaligem Gebrauch entsorgt oder ersetzt werden müssen. Virtuelle Simulationen minimieren diesen Verbrauch und reduzieren dadurch die Abfallmengen.

Unternehmen, die in VR-Trainings investieren, positionieren sich zudem als moderne und umweltbewusste Arbeitgeber – ein Imagegewinn, der langfristig zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und einer besseren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beitragen kann.

Praxisbeispiele: Wo VR-Trainings bereits den Unterschied machen

In der Industrie

In der Automobilindustrie beispielsweise werden VR-Trainings eingesetzt, um Monteure und Techniker im Umgang mit komplexen Fertigungsprozessen zu schulen. Durch die Simulation von Produktionsabläufen können Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden, was zu einer effizienteren Produktion und weniger Ausschuss führt.

Im Gesundheitswesen

Chirurgen trainieren in VR-Umgebungen komplizierte Operationen, ohne an echten Patienten üben zu müssen. Das minimiert nicht nur das Risiko von Komplikationen, sondern senkt auch die Kosten für teure Simulationsmodelle und anatomische Präparate.

Im Bildungsbereich 

Universitäten nutzen VR, um Studierenden komplexe Lerninhalte praxisnah zu vermitteln – von der Simulation im Chemielabor bis hin zu virtuellen Exkursionen. So kann Wissen interaktiv und nachhaltig vermittelt werden, ohne den Aufwand klassischer Exkursionen.

Fazit

Virtual Reality eröffnet neue Wege in der Aus- und Weiterbildung. Unternehmen, Hochschulen und Institutionen profitieren nicht nur von praxisnahen und interaktiven Lernmöglichkeiten, sondern sparen gleichzeitig Kosten und Ressourcen. Die hohe Wiederholbarkeit, Anpassbarkeit und Zeiteffizienz machen VR-Trainings zu einer effektiven Alternative zu klassischen Schulungsmethoden. Zudem ermöglichen realistische Simulationen ein sicheres Training in risikoreichen Bereichen und auch Nachhaltigkeitsaspekte wie die Reduzierung von Reisetätigkeit und Materialverbrauch überzeugen. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Blog Artikel über Virtual Reality für Unternehmen und Startups.